Bildungsbüro

Bildungskoordinator

gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung und ESF

Der Landkreis Wittenberg steht vor der Herausforderung, allen Neuzugewanderten und Asylsuchenden, die in den Landkreis kommen, um dem Krieg und der Verfolgung in ihrem Heimatland zu entfliehen, eine Perspektive für ihr Leben zu bieten. Eine sinnvolle Integration über Bildung, wie z. B. in Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie in der beruflichen und allgemeinen Weiterbildung sichert eine schnellstmögliche Einbindung aller Neuankommenden in die Prozesse des täglichen Lebens. Damit eine erfolgreiche Integration gelingen kann, sind ausreichende Sprachförderangebote für Menschen mit nicht deutscher Herkunftssprache, aber auch lebenspraktische und kulturelle Bildungsangebote erforderlich.

Um diesen wichtigen Aufgaben personell gerecht zu werden, beschäftigt der Landkreis Wittenberg seit dem 01.11.2016 einen Bildungskoordinator für Neuzugewanderte. Das Vorhaben „Bildungskoordination für Neuzugewanderte im Landkreis Wittenberg“ wird im Rahmen des Programms „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwei Jahre.

„Ziele der Förderung sind:

  • die Bündelung der lokalen Kräfte und das gemeinschaftliche Zusammenwirken aller Bildungsakteure durch systematische Einbindung der Vielzahl der vor Ort aktiven zivilgesellschaftlichen Akteure – wie beispielsweise Stiftungen, ehrenamtlich organisierte Initiativen, Vereine, Verbände – sowie der Sozialpartner, Bildungsträger, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Kammern und Unternehmensinitiativen
  • die Optimierung der kommunalen Koordinierung und der ressortübergreifenden Abstimmung der für diese Querschnittsaufgabe zuständigen Ämter und Einrichtungen innerhalb der Kommunalverwaltung“

Quelle: Förderrichtlinie zur kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Bundesanzeiger vom 22.01.2016

Schwerpunkte sind der Aufbau kommunaler Koordinierungsstrukturen zur Steuerung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte und die Herstellung von Transparenz auf dem lokalen Bildungsmarkt. Besondere Aufmerksamkeit wird der Unterstützung bei der Planung von zusätzlichem Sprachförderunterricht an den unterschiedlichen Schulformen, besonders den berufsbildenden Schulen, gewidmet. Der Erwerb der deutschen Sprache ist für Neuzugewanderte grundlegende Voraussetzung für den Zugang zu weiteren Bildungsmaßnahmen und zur Teilhabe an der Gesellschaft.

Eine weitere Aufgabe des Bildungskoordinators ist die Erstellung einer adressatenorientierten Angebotsübersicht für Sprachförderkurse, der Bildungsakteure und deren Angebote. Dies soll einen erleichterten Zugang zum Thema Bildung gewährleisten.

Um in Zukunft auf Daten basierende Entscheidungen bezüglich der Steuerung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte treffen zu können, arbeitet der Bildungskoordinator für Neuzugewanderte eng mit der Bildungsmonitorerin und der Bildungsmanagerin des Projektes „Kommunales Bildungsmanagement“ zusammen. Die ermittelten Daten und Befragungsergebnisse dienen dem Bildungskoordinator als Grundlage für die zielgerichtete und zielgruppenorientierte Angebotskonzipierung, -optimierung und -koordinierung.

Ansprechpartnerin

BIldungskoordinatorin:
Sandra Lamm
Tel.: 03491 479-652
Fax: 03491 479995-652
 

© Katharina Höhne E-Mail

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